Das Heimathaus

Die Hannoversche Regierung errichtete in den Jahren 1830/1832 nach Musterplänen des Königlich - Hannoverschen Baudirektors Georg Laves unter der Leitung des Landesbauverwalters Friedrich Doeltz einen repräsentativen Amtssitz mit einem Amtshaus (Amtsgericht und Amtsverwaltung) sowie einem Amtsrichterwohnhaus und einem Wohnhaus für die Beamten.
Im Dezember 1971 wurde das Amtsgericht Freren, laut Gesetz des Niedersächsischen Landtags von 1966, aufgelöst und dem Amtsgericht Lingen zugeschlagen. Die Häuser des ehemaligen Amtssitzes wurden veräußert. Der letzte Amtsrichter von Freren, Reinhard Holzkamp, erwarb das Amtsrichterhaus und vererbte es im Jahre 1998 dem Heimatverein Freren. Auch die anderen beiden Gebäude des ehemaligen Amtssitzes wurden veräußert.
Das Amtsrichterhaus sowie auch die gesamten Gebäude des ehemaligen Amtssitzes Freren stehen unter Denkmalschutz.

In den Räumlichkeiten des Heimathauses befinden sich Ausstellungstücke zur Frerener Stadtgeschichte sowie eine Heimatbibliothek. Aktuelle befindet sich ein Archiv im Aufbau.
Auch standesamtliche Trauungen sind im Heimathaus möglich. Anmeldungen hierzu werden im Standesamt Freren entgegengenommen. Im Nebengebäude befindet sich ein Handwerkermuseum mit Ausstellungsstücken aus Frerener Handwerksbetrieben.